Am letzten Samstag ging offiziell ein für viele Menschen schwieriger und herausfordernder Weg zu Ende. 2016 begann die Umsiedlung der Dörfer Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath. Rund zehn Jahre befanden sich Menschen, Dorfgemeinschaften und Vereine auf dem Weg, ihre Heimatorte zu verlassen und an einem neuen Standort ihr Leben wiederaufzubauen. Am Samstag, 4. Juli, haben wir mit den Dorfgemeinschaften, Vereinen, der erkelenz.stadt, der rwepowerag und dem mhkbd_nrw den Abschluss der letzten tagebaubedingten Umsiedlung in NRW gefeiert.Erstmalig sind in einem Umsiedlungsprozess fünf Dörfer an einen neuen Standort gezogen sind. Einzigartig war aber auch, dass aufgrund der Leitentscheidung vom 4. Oktober 2022 die fünf Dörfer nicht durch den Tagebau mehr in Anspruch genommen werden.Während der Feier standen die großen Belastungen der Menschen und die Würdigung ihrer Leistungen im Mittelpunkt. Es wurde an den gemeinsamen Weg erinnert und auch an das Ankommen am neuen Ort, sei es als einzelner Mensch, als Familie oder auch als Verein. Dieser Prozess, die Probleme aber auch das Positive wurde gerade in den Reden von Frau Beate Zurmahr von der Dorfgemeinschaft Kuckum und von Frau Agnes Maibaum für die Dorfgemeinschaft Keyenberg dargestellt. Neben Bürgermeister stephan.muckel würdigte auch Ministerin inascharrenbach die Leistungen der Menschen.Nun gilt es, die alten Orte gemeinsam mit den dort wohnen gebliebenen oder bereits neu hinzugezogenen Menschen bestmöglich zu entwickeln. Die Stadt Erkelenz hat hierzu bereits mit großer Beteiligung der Betroffenen ein Entwicklungskonzept zur Revitalisierung der fünf Dörfer erstellt und wird dieses mit finanzieller Beteiligung des Landes NRW in den nächsten Jahren umsetzen. #erkelenz #kreisheinsberg #strukturwandel #tagebau #nrw
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